1. Kann ich nach Abschluss der 6-monatigen Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie an der Überprüfung beim Gesundheitsamt teilnehmen und bestehen?

Lesen Sie unbedingt das Merkblatt Ihres zuständigen Gesundheitsamtes, auf dem die Anforderungen aufgelistet sind. Nach diesen Anforderungen bilden wir Sie aus.

2. Welches Gesundheitsamt ist für mich zuständig?

Wenn Sie Ihren Regierungsbezirk wissen, in dem Sie Ihren Wohnort haben. Wenn nicht, geben sie einfach in Google Ihren Wohnort und den Suchbegriff „Regierungsbezirk“ ein.

3. Wann melde ich mich für die Überprüfung beim Gesundheitsamt an?

Wir raten Ihnen, vorab Ihr zuständiges Gesundheitsamt anzurufen, um nach evtl. Wartezeiten zu fragen. Dementsprechend können Sie sich parallel zur Buchung Ihres Kurses auch beim Gesundheitsamt anmelden. Sie haben immer die Möglichkeit, das für Sie angestrebte Prüfungsdatum mit Ihren Unterlagen einzureichen.

4. Welche Unterlagen muss ich beim Gesundheitsamt einreichen?

Wenn sie 25 Jahre alt sind und einen Schulabschluss haben, dann reichen Sie ein Führungszeugnis und eine Bestätigung Ihres Arztes ein, dass Sie psychisch und physisch gesund sind. Weiterhin Zeugnisse Ihrer relevanten Aus- und Weiterbildungen und einen Lebenslauf. Lesen Sie auf jeden Fall das Merkblatt Ihres jeweiligen Gesundheitsamtes.

5. Brauche ich Vorkenntnisse, um an der Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie teilnehmen zu können?

Sie können jederzeit teilnehmen, wenn Sie mindestens 25 Jahre alt sowie psychisch und physisch gesund sind.

6. Kann ich als Quereinsteiger nach der 6-monatigen Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie an der Überprüfung beim Gesundheitsamt teilnehmen?

Nach unseren Erfahrungen ist die Chance, zu bestehen sehr gering. Das Gesundheitsamt überprüft, ob Sie „eine Gefahr für die Volksgesundheit“ sind. Dazu brauchen Sie sehr gute Kenntnisse aus den Bereichen Psychiatrie (Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie), Psychotherapie (sehr günstig ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren) und eine gesunde Anzahl an Stunden Ihrer Selbsterfahrung.

7. Was ist der Unterschied zwischen der Psychologischen Berater Ausbildung und der Ausbildung Heilpraktiker  Psychotherapie?

Teilnehmer der Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie bereiten sich auf die Überprüfung beim Gesundheitsamt vor, weil sie anschließend psychische Störungen therapieren wollen. Teilnehmer der Psychologischen Berater Ausbildung nutzen diese Ausbildung, um sich entweder in dem für sie neuen Gebiet zu orientieren und mit einer anschließenden Weiterbildung in einem Therapieverfahren zur Überprüfung zum Gesundheitsamt zu gehen oder sie haben sich entschieden, nach der Ausbildung ihren beruflichen Weg als Berater/-in zu verwirklichen.

8. Wie hoch ist die Durchfallquote bei der Überprüfung zum Heilpraktiker Psychotherapie beim Gesundheitsamt?

Die Durchfallquote liegt für unsere Teilnehmer bei 5 %. Dies zeigt, dass wir inhaltlich sehr gut auf die Überprüfung vorbereiten. Unterschätzt wird sehr oft, dass wir als Persönlichkeit auch eine Wirkung haben. Unter Therapeuten gilt die Regel: mindestens 150 Stunden Selbsterfahrung, um mit psychisch kranken Menschen zu arbeiten. Die meisten Gesundheitsämter fordern mindestens 40 Stunden.

9. Welches Therapieverfahren soll ich wählen?

Grundsätzlich sollte es ein Therapieverfahren sein, mit dem Sie fast alle psychischen Störungen therapieren können. Ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren erkennen Sie an seinem Curriculum, das die Inhalte und die Stundenanzahl an Interventionsgruppenarbeit und Selbsterfahrung festschreibt und ob Dokumentationen eines oder mehrerer Fälle vorzuweisen sind. Wir bieten die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren an.

10. Kann ich mit meiner Privatpraxis als Heilpraktiker Psychotherapie auch genug Geld verdienen?

Auf Ihrem Praxisschild sollte ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren stehen, da viele Klienten mittlerweile Experten sind und auch auf das angebotene Therapieverfahren achten. Mit der Systemischen Therapie können Sie fast alle psychischen Erkrankungen therapieren und haben die Möglichkeit mit Einzelpersonen, Paaren oder Familien zu arbeiten. Sie dürfen mit privaten Krankenkassen oder Zusatzkrankenkassen abrechnen, was den Klienten sehr entgegenkommt. Was Sie tun können, um als Praxis auch online gefunden zu werden, lernen Sie gerne in unserem Existenzgründungskurs für Heilwesen.